EGT eröffnet Stromtankstelle mit Ehrengast in Furtwangen

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Ulrich von Weizsäcker bei der Eröffnung der zweiten EGT-Ladesäule in Furtwangen

 

Triberg, 22. Oktober 2019. Am 29. Oktober 2019 wird bei der HFU die zweite Stromtankstelle der EGT in Furtwangen offiziell eröffnet. Mit dabei sind Bür-germeister Josef Herdner, Vorstand und Geschäftsleitung der EGT, Rektor Rolf Schofer und Prof. Dr. Achim Karduck als Senatsbeauftragter Nachhaltige Entwicklung der HFU und als besonderer Ehrengast Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Ulrich von Weizsäcker.

 

 

 

Der Markt für Elektrofahrzeuge gewinnt an Dynamik: eine konstant wachsende Auswahl an Modellen mit bezahlbaren Preisen und verbesserter Leistung macht die Elektro- mobilität für den Normalverbraucher zunehmend attraktiver. Wer lange Strecken fährt, kann in Deutschland derzeit an rund 13.500 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom tanken. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) schätzt für das Jahr 2020 einen Bedarf von 70.000 Ladepunkten und 7.100 Schnellladesäulen, die große Koalition hat das Ziel auf 100.000 Ladepunkte bis 2020 erhöht. Um dieses Ziel zu erreichen, werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Investitionen zur Errich- tung von Ladesäulen gefördert.

 

Auch die EGT profitiert von dieser Förderung. Es kann bereits in jeder Gemeinde ihres Stromnetzgebietes an 11 EGT-Tankstellen elektrisch getankt werden. Jetzt wird die zweite Ladesäule in Furtwangen offiziell eröffnet. Mit den beiden Parkflächen befindet sie sich gut sichtbar in der Gerwigstraße, direkt bei der Hochschule Furtwangen.

 

Zur Eröffnung erwartet die EGT diesmal einen besonderen Ehrengast. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist am 29. Oktober zu einem Vortrag beim Zukunftsnachmittag an der Hochschule Furtwangen und wird im Rahmen dessen bei der offiziellen Einweihung der EGT-Ladesäule dabei sein, zählt er doch zu den Pionieren von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Schon seit den frühen 1990er Jahren entwickelt er Ideen für eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Wirtschaft. Er ist Ehrenpräsident des Club of Rome, ein gemeinwohlorientierter Zusammenschluss von Experten unterschiedlichster Fachrichtungen aus mehr als 30 Ländern, der sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt. Für sein Umweltengagement wurde von Weizsäcker – studierter Physiker und Professor der Biologie – mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den Deutschen Umweltpreis (2008), das Große Bundes­verdienstkreuz (2009), den Theodor-Heuss-Preis (2011) und die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (2012).

 

Nach der offiziellen Eröffnung der EGT-Ladesäule spricht Ernst Ulrich von Weizsäcker in der Aula der Hochschule über „Lebensraum Erde: Wir brauchen Qualitäts-Innovationen für unsere Zukunft“. Die Mobilität der Zukunft wird aus einem Mix verschiedener Antriebstechnologien bestehen. Die Elektromobilität spielt dabei auf jeden Fall eine wichtige Rolle